Bleiben Sie informiert mit unserem Newsletter!

oeffnung.png

Faire Woche 3 - We feed the world

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Was hat der Hunger dieser Welt mit uns zu tun?

Auf diese Frage nahm Erwin Wagenhofers Dokumentarfilm "We feed the world" am Montag, 20.9., die rund 30 Zuschauerinnen und Zuschauer mit zu unterschiedlichen Produktionsstätten von Nahrungsmitteln.

Ein Film, der nachdenklich macht, zum Umdenken bewegt. Ein Film, der unterschiedlichste Aussagen kommentarlos stehen lässt, denn die Interviews und Bilder sprechen für sich. Ein Film, der ein paar Fragen zum Hunger, zur Produktion von Lebensmitteln beantwortet, aber auch viele Fragen offen lässt.

Er zeigt Bilder von Brot, das zwei Tage alt und daher unverkäuflich ist und vernichtet werden muss, von Tomaten aus Spaniens Gewächshauslandschaft, Hybrid-Auberginen aus Rumänien und von der Massentierzucht von Hähnchen und dem dazu gehörigen Hühnchenschlachtfließband. Zu Wort kommt ein hungernder Bauer aus Nordbrasilien, aus einem der größten Agrarländer und Weltmeister im Export von Soja - Soja, der in Europa an Vieh verfüttert wird. Zu Wort kommt der Vertreter des größten Saatgutherstellers der Welt ebenso wie ein alter bretonischer Fischer. Jean Zieglers Aussagen über Hunger und Freihandel werden konfrontiert mit Nestlé-Konzernchefs Peter Brabecks Meinung über den Marktwert von Wasser.

Ein sehenswerter Film, der zuerst verdaut werden muss. 

Auf youtube gibt es diverse Ausschnitte und Trailer zu sehen. Zum Beispiel diesen hier oder diesen ZDF-Beitrag