Neuer Vorstandsvorsitzender gewählt

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Veranstaltungen - Verein

Weitere Mitglieder des Vorstands sind Renate Rank und Dr. Jürgen Quack als Stellvertre­tende Vorsitzende, Helmut Hätinger als Finanzvorstand sowie Claudia Klatt, Maria Schwarz, Dorothea Ziegler und Hans Wegener als BeisitzerInnen.

Der neue Vorstand des Eine Welt Vereins Reutlingen

 

Maria Schwarz dankt Irmtraud Winterling

Die langjährige Mitarbeiterin Irmtraud Winterling, die den Weltladen Reutlingen mit aufgebaut und über Jahre mitgestaltet hat, hört auf eigenen Wunsch auf. Maria Schwarz dankte ihr für ihr großes Engagement im Weltladen und im Eine Welt Verein und freut sich, dass sie auch weiterhin ehrenamtlich ihre Kompetenz und ihr großes Wissen mit einbringen wird.

Im Jahresrückblick wurde die gute Zusammenarbeit mit anderen Reutlinger Vereinen und Institutionen, die sich auch für die Menschenrechte und die Entwicklungshilfe einsetzen, hervorgehoben. Das gilt insbesondere für das Entwicklungspädagogische Informationszentrum (EPIZ) und die Volkshochschule, mit denen während der Fairen Woche im September eine Veranstaltungsreihe durchgeführt wurde.

Hans-Martin Diemer aus Bad Wurzach berichtete in einem Bildervortrag eindrücklich über das Leiden von indischen Kindern, die in Steinbrüchen und in Teppichknüpffabriken arbeiten müssen. Hintergrund dieser Ausbeutung ist die Schuldknechtschaft ihrer Eltern. Der von ihm gegründete Verein „Indien-Kinderhilfe Oberschwaben e.V.“ hilft indischen Organisationen, diese Kinder zu befreien. Sie finanziert – zusammen mit der Entwicklungsorganisation Misereor - den Bau von Kinderheimen und Schulen und hilft auch bei der Ablösung der Schulden. Ohne diese Hilfe für die Familie ist kein Schulbesuch für die Kinder möglich; wenn sie aber nicht Lesen und Schreiben lernen, werden sie leicht erneut Opfer von Unterdrückung und Ausbeu­tung. In Indien besteht zwar Schulpflicht und ausbeuterische Kinderarbeit ist verboten – aber das Land ist groß und die Polizei ist weit.

 In Deutschland werden sowohl Teppiche als auch Pflaster- und Grabsteine aus Indien ver­kauft. Herr Diemer warb dafür, nur Teppiche mit dem GoodWeave-Siegel (früher Rugmark) und nur Steine mit dem Xertifix-Siegel zu kaufen. Denn diese beiden Organisationen des Fairen Handels garantieren, dass Teppiche und Steine ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt sind.