Musikalischer Kaffeegenuss

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Veranstaltungen - Verein

Plakat Kaffeekantate

„Die Ziegen waren schuld“, so begann Dr. Jürgen Quack den literarischen Teil, der umrahmt wurde von Sammartinis Flötenkonzert. Äthiopische Ziegen sogar, denn sie knabberten heimlich Blätter von einem Strauch und waren danach so aufgeregt, dass ihr Hirte die Wirkung dieser Blätter an sich selbst ausprobierte. Der Kaffee war entdeckt.

Wie sich dieses heißgeliebte und verteufelte Getränk über die südlichen  Länder bis zu uns ausbreitete, wie die ersten englischen Emanzen bereits im 17. Jahrhundert dagegen zu Felde zogen, denn es „mache ihre Männer zu Eunuchen“, wie ein gewitzter polnischer Wien-Befreier mit einem für Abfall gehaltenen Sack Kaffeebohnen die Wiener Kaffeekultur erfand, dies trug Quack auf unterhaltsame Weise vor. Dazwischen entführte die Flötistin Susanne Schietzel mit afrikanischen, indonesischen und arabischen Instrumenten die 110 Zuhörerinnen und Zuhörer in orientalische (Klang)Welten.

Flötenkonzert Sammartini 
Zum Abschluss der Soirée, quasi als Crema, musizierten neun bestens gelaunte Virtuosen die Kaffeekantate von Johann Sebastian Bach. Die Musizierenden, Sopranistin Kyra Astfalk, Tenor Zamir Bar-Lev, Bass Klaus-Dieter Kübler, Flötistin Susanne Schietzel, Hiltrud Maurer und Jörg Fuß, Violine, Wolfhart Witte, Viola und der Cellist Martin Seybold traten unter der musikalischen Leitung von Eberhard Becker am Cembalo ohne Gage auf. Die reichlichen Spenden des Publikums kommen in vollem Umfang dem peruanischen Pidecafe zu Gute, der seit mehr als zehn Jahren im Weltladen als Reutlinger Projektkaffee verkauft wird. In ihrer Begrüßung stellte Claudia Klatt das Projekt kurz vor. Weitere Informationen dazu hier und unter www.pidecafe.de. GEA-Artikel vom 4.10.2011 als PDF

Die Gesangssolisten

Sopranistin Kyra Astfalk, Tenor Zamir Bar-Lev, Bass Klaus-Dieter Kübler

Susanne Schietzel

Susanne Schietzel

Pidecafe als Gage

Pidecafe als Gage